Klara Oenings gewinnt DRV-Langstreckentest im Zweier-ohne

Bei der Langstreckenüberprüfung des Deutschen Ruderverbands auf dem Dortmund-Ems-Kanal am ersten Advent konnte Klara Oenings bei ihrem ersten Wettkampf im Riemenboot zusammen mit Partnerin Sara Grauer vom RV Münster einen Sieg einfahren.

Sara Grauer (links, RV Münster) und Klara Oenings am Siegersteg

Über die 6-km-Langstrecke muss sich die deutsche Ruderelite alljährlich für einen Platz im Kader der Nationalmannschaft empfehlen. Unter den Augen der Bundestrainer:innen starteten alle Athlet:innen im Kleinboot, das bedeutet im Einer (Skuller:innen) oder im Zweier ohne Steuermann (Riemenruder:innen). Vom Ruderclub Sorpesee startete Klara Oenings erstmals im Zweier-ohne mit ihrer Partnerin Sara Grauer. Seit dem Herbst trainieren die beiden in Münster oder bei Lehrgängen des NWRV das Riemenrudern in diesem als schwierigste Klasse geltenden Boot. Trotz des späten Einstiegs ins Riemenrudern konnten sich die beiden souverän gegen 10 weitere Boote aus dem gesamten Bundesgebiet durchsetzen. Lediglich auf den ersten 1000 Metern fuhren sie eine Sekunde langsamer als das schnellste Boot, in allen weiteren Streckenabschnitten fuhren sie Bestzeiten und lagen am Ende 9 Sekunden vor dem Boot aus Hamburg/Leipzig und 12 Sekunden vor Magdeburg/Berlin. „Die beiden haben die beiden Favoritenboote diszipliniert, mit ruhiger Schlagzahl und kompakter Mannschaftsleistung vor sich hergetrieben und gerade im mittleren Streckenabschnitt die notwendigen Sekunden für den Sieg eingefahren“, resümierte RCS-Trainer Gerd Loerwald zufrieden.

Bei den Seniorinnen startete vom RCS auch Lara Rosenstengel mit Partnerin Julia Kocherscheidt im Zweier-ohne. Als leichte U23-Seniorinnen fuhren sie im Feld der schweren A-Athletinnen auf Platz 14. Den einen weiteren leichten U23-Zweier konnten sie dabei hinter sich lassen.

Bei der NWRV-Langstrecke am Samstag verpasste Magnus Gregoreck in seinem ersten Rennen bei den leichten A-Junioren das anvisierte Treppchen um 24 Sekunden und landete am Ende auf Platz 5.

 

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