RC Sorpesee Tri Team trotzt der Hitze in Frankfurt und Sassenberg

Am Sonntag, den 2. August 2026, war das RC Sorpesee Tri Team gleich bei zwei Veranstaltungen im Einsatz. Während eine Mixed-Staffel beim Frankfurt City Triathlon an den Start ging, stellte sich Marie Wiggeshoff beim Sassenberger Triathlon erstmals der Olympischen Distanz.

Mixed-Staffel überzeugt beim Frankfurt City Triathlon

Die Mixed-Staffel mit Michael Stracke (Schwimmen), Britta Buttelmann (Radfahren), Ralf Gräser (Laufen)

Bereits vor dem Wettkampf war Improvisation gefragt. Christoph musste seine Teilnahme aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen. Gleichzeitig zwang eine Verletzung Michael Stracke dazu, auf den Lauf zu verzichten. Kurzerhand wurde die Staffel neu aufgestellt: Michael übernahm den Schwimmpart, Ralf Gräser sprang kurzfristig für die Laufstrecke ein und Britta Buttelmann komplettierte das Team auf dem Rad. Damit die Staffel rechtzeitig zum Start um 6:30 Uhr bereitstand, begann die Anreise bereits um 2:00 Uhr in der Nacht.

Während Michael und Ralf auf ihre langjährige Wettkampferfahrung zurückgreifen konnten, war es für Britta der erste große Triathlon-Einsatz auf der Radstrecke. Sie zeigte eine starke Leistung und war mit ihrem Rennen entsprechend sehr zufrieden.

Der Frankfurt City Triathlon präsentierte sich insgesamt hervorragend organisiert und bot eine attraktive Streckenführung. Im Verlauf des Vormittags entwickelte sich jedoch die zunehmende Hitze zu einer echten Herausforderung. Ralf Gräser lief zunächst mit konstantem Tempo durch die Frankfurter Innenstadt und hielt seinen Rhythmus bis etwa Kilometer 15. Mit steigenden Temperaturen passte er sein Tempo kontrolliert an, nutzte jede Möglichkeit zur Abkühlung und brachte den Lauf souverän ins Ziel.

Das gesamte Team zeigte sich mit dem Wettkampfverlauf und dem Ergebnis sehr zufrieden – eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr ist bereits fest eingeplant.

Premiere auf der Olympischen Distanz für Marie Wiggeshoff

Beim Sassenberger Triathlon wagte sich Marie Wiggeshoff erstmals an die Olympische Distanz und absolvierte damit den bislang längsten Triathlon ihrer sportlichen Laufbahn.

Schon vor dem Start war klar, dass die äußeren Bedingungen den Athletinnen und Athleten alles abverlangen würden. Temperaturen um die 30 Grad sorgten für eine hohe zusätzliche Belastung. Erschwert wurde das Rennen außerdem durch eine starke Algenbildung im Feldmarksee, die insbesondere das Schwimmen anspruchsvoll machte.

Von den schwierigen Bedingungen ließ sich Marie jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Nach 3:14:52 Stunden erreichte sie als 20. in der AK das Ziel. Mit einer Schwimmzeit von 32:39 Minuten, 1:33:07 Stunden auf dem Rad und 1:03:39 Stunden auf der Laufstrecke meisterte sie ihre Premiere über die Olympische Distanz souverän.

Im Ziel überwog die Freude über den erfolgreichen Abschluss ihres bislang längsten Triathlon-Wettkampfs. Mit ihrer Leistung kann Marie sehr zufrieden sein und blickt motiviert auf die kommenden Wettkämpfe.