Nächster Halt: Quali B

U18 qualifiziert sich für Quali B

Ohne wenn und aber: dieser frostige Sonntag konnte das Volleyballherz zum glühen bringen. Mit drei ungefährdeten Siegen übersprangen die HSK-Girls die 1. große Hürde für die Qualifikation zu den Westdeutschen Jugendmeisterschaften.

In eigener Halle startete das Team um Mannschaftsführerin Johanna Voß gegen den Gast aus SV Werth. Brachten die ersten Ballpunkte noch keine eindeutige Tendenz, in welche Richtung die Reise heute gehen würde, so stand spätestens nach Ende des ersten Satzdrittels fest: Vollgas voraus! Ein ums andere Mal gelang dem Team eine schöne Abwehrleistung, die mit guten Angriffen abgeschlossen wurde. Insbesondere Adiana Spinelli gelang es auf ihrer Position, Akzente zu setzen und gemeinsam mit ihren Mannschaftskolleginnen eine deutliche Führung herauszuspielen, die bis zum Ende des Durchgangs 1 nicht mehr aus den Händen gegeben werden sollte. 25:14. Seitenwechsel. Mit Vollgas wollten sich die Mädels vom See in diesem Match indes nicht zufrieden geben und zündeten den Turbo. Egal, welche Angreiferin auch den Ball bekam, sie fand immer ein freies Fleckchen im Feld des Gegners. 25:8 hieß es am Ende. Sieg Nummer 1.

Durch den Sieg motiviert ging es gleich im Anschluss daran gegen den SuS Olfen (Kreis Coesfeld). Das Team aus dem Münsterland hatte kurz zuvor eine bittere Niederlage einstecken müssen und wollte den mitgereisten Eltern zeigen, dass sie schönen Volleyball spielen konnten. Und dies gelang ihnen auch in Satz 1 des Matches gegen den RCS immer und immer wieder. Trotz eines komfortablen Vorsprungs der Gastgeberinnen steckten die Gäste nicht auf. Dies sollte belohnt werden, wenn auch nicht ganz mit einem Satzgewinn. Mit 25:19 retteten die RCS-Spielerinnen diesen Satz. Diesen Durchhänger wollten die Hochsauerländerinnen nicht auf sich sitzen lassen, sehr zur Genugtuung des Trainerteams Tepe/Schallow, das heute von Lennart Klauke unterstützt wurde. Deutlich und ungefährdet spielte das Team in Satz 2 auf und brachte nach dem 25:9 auch dieses Match nach Hause.

Endspiel dann gegen den Gast aus Sande. Beide Teams waren bis dahin ungeschlagen. Beide wollten und mussten gewinnen, um sich das sichere Ticket zur Qualifikationsrunde B zu sichern. Denn nur Platz 1 in der Gruppe reichte zweifelsohne hierfür aus. Und es waren die Spielerinnen vom RCS, die dieses Ticket am Ende in den Händen halten sollten. Durch eine Glanzleistung und das beste Spiel des Tages war dies möglich. Dabei führte Geburtstagskind Michelle Henkies (mal wieder) glänzend Regie auf dem Feld und setzte gekonnt ihre Angreiferinnen ein. Egal ob Kimmi Drewniok, Franziska (Fräääänz) Richter, Kim Spreyer, Wiebke Stockmann, Maleen Habbel, Johanna Voß oder Adriana Spinelli. Sie fand in allen eine sichere Bank, die dem Gast aus dem Ostwestfälischen nur ganz wenige Chancen ließ. Komplettiert wurde diese „Sahneleistung“ durch Lara Drölle und Vivian Hessenkemper, die sich nahtlos in das Team einreihten, und nicht zu vergessen Libera Lisa Achtzehn, die gerade im 3. Spiel ihre Baggerkünste ein um das andere Mal unter Beweis stellte. Dies übrigens unter den begeisterten Anfeuerungsrufen der beiden erkrankten Henrike Axt und Leonie Hoffmann.

Was bleibt? Drei tolle Spiele. Eine erfreulich große Unterstützung durch die zahlreichen Eltern in der Halle. Vor allem aber bleibt die U18 weiter auf dem Kurs in Richtung Köln. Ein Zwischenhalt ist noch zu machen. Und auch den will das Team sicher meistern.

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