Langdistanz Debüt: Stephan Moschek erfolgreich beim 24. Schlosstriathlon Moritzburg

Langdistanz Debüt: Stephan Moschek erfolgreich beim 24. Schlosstriathlon Moritzburg

Am 13. Juni 2026 trat Stephan Moschek mit der Startnummer 097 beim 24. Schlosstriathlon in Moritzburg an – und das gleich mit einem besonderen Highlight: Es war sein erster Langdistanz-Triathlon! Um 07:00 Uhr fiel der Startschuss für das Schwimmen im Schlossteich, der zwei Runden rund um das malerische Schloss Moritzburg absolviert wurde.

Obwohl die Wettervorhersage drei Wochen zuvor von Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad sprach, waren die Wettkampfbedingungen an diesem Tag wechselhaft, aber glücklicherweise mit 16 – 20°C nicht zu heiß. Pünktlich zum Schwimmstart setzte ein kräftiger Regenschauer ein, der die Luft frisch machte. Der Wasserstand im Schlossteich war stellenweise sehr flach, und bisweilen kraulten man sich durch den Grund arbeiten. Die letzten 100m der Schwimmstrecke bis zur Treppe gingen nur noch im Gehen, da das Wasser nur knietief und weniger tief war. Mit einer Zeit von 1 Stunde und 14 Minuten ging schneller als erwartet zum ersten Mal in die Wechselzone
Nach dem Schwimmen ging es sofort auf die Radstrecke. Hier warteten sechs Runden à 28 km mit jeweils zwei Verpflegungsstationen und drei kniffligen Pflastersektionen auf ihn. Besonders die letzte Sektion in Bärwalde stellte eine echte Herausforderung dar. Nach dem Motto Volldampf rein und hoffen das alles dranbleibt ging es sechs Runden düber die wellige Strecke. Bis zum Nachmittag war die Radstrecke noch recht ruhig, bis die über 250 Teilnehmer der Langdistanz auf die Halbdistanzler trafen, die um 11Uhr Schwimmstart hatten.
Hinzu ein weiterer kräftiger Regenschauer, der 20-30 Minuten anhielt, machte die Strecke rutschig und sorgte dafür, dass Schweiß, Gels und Iso-Getränke abgewaschen wurden. Doch die Radstrecke begann schnell wieder zu trocknen, auch wenn durch einige Windböen Vorsicht geboten waren.

Nach einer starken Radzeit von 5 Stunden und 13 Minuten wechselte Stephan zum Laufen. Die Laufstrecke durch den Schlosswald erwies sich als echte Herausforderung – ein Crosslauf mit matschigem Boden und anspruchsvollen Trailpassagen. Mit drei bestens ausgestatteten Verpflegungsstationen und den enthusiastischen Helfern, die ihn lauthals anfeuerten, motivierte sich Stephan, die ersten beiden Runden etwas zu schnell zu gehen. Es war wichtig, sich etwas zurückzunehmen, um die volle Distanz zu bewältigen. Am Ende absolvierte er den Marathon in beeindruckenden 3 Stunden und 54 Minuten und lief glücklich mit einem persönlich überaus zufriedenstellenden Gesamtergebnis von 10 Stunden und 32 Minuten über die Ziellinie.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser beeindruckenden Leistung!