Wildcats fauchen etwas lauter

Wenn es Spielverläufe gibt, die so richtig ärgern, dann gehörte der gestrige Spieltag des RC Sorpesee gegen die Stralsunder Wildcats aus Sorpe-Sicht sicherlich dazu. Denn am Ende stand eine bittere 1:3-Niederlage, die womöglich hätte verhindert werden können.

Dabei begann der Volleyball-Abend ganz im Sinne der Gastgeberinnen aus dem HSK. Denn durch gut platzierte Aufschläge und fulminanten Einsatz konnten die Spielerinnen vomo RC während des gesamten Satzes eine Führung erarbeiten und diese bis zum Ende auch nicht mehr verlieren. Immer wieder gelang es insbesondere der späteren MVP Laura Kemper und Bonnie Bastert, sich gegen den Stralsunder Block durchzusetzen. Platzierte Aufschläge halfen ebenfalls, den Druck hochzuhalten. 25:20. Prima.

Parallele Ereignisse dann in Durchgang 2, wobei diese jetzt zugunsten des Gastes aus Meck-Pomm gestaltet wurden. Immer wieder war es Anne Krohn, die Block/Feldabwehr des RCS weh tat. Hinzu kam, dass die Abstimmungen bei den Gästen deutlich besser klappten, während es aus RC-Seiten immer wieder zu Missverständnissen kam. Folgerichtig setzt sich der Club vom Sund ab und sicherte sich mit dem 25:15 den 2. Satz.

Was dann folgte, war ein Match auf Augenhöhe. Die Teams schenkten sich nichts. Inzwischen wieder besser in der Abstimmung bei gleichbleibender soliden Leistung der Stralsunder ließen die Teams abwechselnd punkten. Und so wunderte es in Satz drei nicht, dass dieser Durchgang in die Verlängerung gehen sollte. Die Teams wehrten Satzbälle ab, doch am Ende fauchten die Wildcats ein wenig mehr und lauter und hatten beim 27:25 die Nase eher auf der Ziellinie.

Krohn, Krohn, Krohn. Die Angreiferin der Wildcats wurde nach fulminatem Spiel zu Recht MVP. Foto: Ralf Litera

Wer nun dachte, der Bann auf Sauerland-Seite sei gebrochen, vertat sich. Denn auch Satz 4 sollte ein ausgeglichener werden. Leichte Führung auf der einen Seite wurde egalisiert und umgedreht. So konnten die Fans der #blauenwand, von denen zwei Fans später einen Gewinn von Spieltagssponsor ALS-Logistik Arnsberg ihr Eigen nennen konnten, ein munteres Volleyballspiel sehen und wären für einen fünften Satz gerüstet gewesen. Doch das ließen die Gäste aus Stralsund nicht zu. mit 25:23 erlegten die Wildcats ihre „Beute“.

„Hier war heute sicher mehr drin. Wir haben gut und Temporeich angegriffen, waren aber im Bereich Block/Abwehr nicht ganz auf der Hut“, fasste Co-Trainer Martin Barthel das Spielgeschehen kurz zusammen.

In der nächsten Woche spielt der RC Sorpesee beim SSF Fortuna Bonn, bevor am 27.11. der VfL Oythe zu Gast ist.

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