Volleyball- „Oldies“ besuchten Heimspiel des RCS vs TV Hörde

Sundern. Fast 150 Zuschauer sahen das Volleyballspiel der RCS D1 vs TV Hörde in der Dritten Liga. Mit dabei waren ganz besondere Besucher des Spiels:  Otto Berger, Fritz Becke, Rudi Kilp und Hans Schlecht sind Ü70 und Ex-Volleyballspieler des TV Hörde. Mit viel Vergnügen verfolgten sie die starke Vorstellung der Schallow-Damen mit einem sicheren 3:0 Sieg am Samstagabend. In den Jahren 1971 – 1976 traten die Oldies gemeinsam in Dortmund unter dem langjährigen Dortmunder Trainer und DVV-Funktionär Wolfgang Goeke mit dem TV Hörde in der Regionalliga an, die damals die dritthöchste Spielklasse war.  So ging der Blick der Besucher besonders auf die Veränderungen im Spielbetrieb: Seinerzeit gingen die Sätze bis 15, aber man musste erst das Aufschlagsrecht erarbeiten um Punkte zu machen. Da kam es doch tatsächlich vor, dass man 1:14 zurücklag und doch noch den Satz gewinnen konnte. So dauerten Spiele nicht selten über zwei Stunden, bei Mehrfachbegegnungen kann man sich ausrechnen, wie lange ein Spieltag dauerte. Tabu war übrigens die Mittellinie und der Ball durfte beim Aufschlag nicht das Netz berühren.  Die Rolle des Aufschlags war, den Ball ins Spiel zu bringen; heute ist es ein kalkuliert riskanter Angriffsschlag, am Samstag glänzend inszeniert von den RCS-Damen. „Hätten wir kaum annehmen können“, sinnierte Hans, damals mit der Kult-Nummer 5. Der Trainer Wolfgang Goeke, der inzwischen verstorben ist, ging aber ebenso engagiert zur Sache wie Julian Schallow, beschwerte sich beim Schiedsgericht, stauchte seine Jungs zusammen, besonders wenn sie zu spät zum Training oder zum Spieltag kamen,  mit den glaubwürdigen Ausreden: neue Freundin, Autopanne, Schuhe vergessen, verschlafen….. Nach dem Training oder dem Heimspieltag ging man in die Kneipe „Treppchen“,  zur Besprechung, auf ein Sieger- oder Verliererbierchen.  Als Zuschauer kamen meist nur  die Spielerfrauen.  Erinnerungen von älter gewordenen Volleyballern…..

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