Sauerlandbrise gegen Berliner Luft – RC Sorpesee gastiert in der Bundeshauptstadt

Leonie AngriffBereits am Freitag reisen die Volleyballdamen des RC Sorpesee zu ihrem Auswärtsspiel beim Köpenicker SC II. Am Samstag um 15.00 Uhr startet die nächste Zweitligapartie des Vereins aus dem HSK.
Erst zwei Monate ist es her, dass sich die Kontrahenten des Wochenendes nun in der Bundeshauptstadt wiedertreffen. Anfang Dezember gastierte das Team um Trainer Florian Völker im Sauerland. „Unsere Erfahrungen sind nicht die besten“, erinnert sich RCS-Coach Schallow noch an die bittere 0:3-Niederlage, die es gegen den Kader aus Berlin setzte. Da gilt es, Vieles besser zu machen, weiß die Truppe des RC. Dass die blau-weißen auch dieses Mal als Außenseiter in das Match gehen, verrät bereits ein Blick auf die Tabelle. Die KSC-Damen rangieren derzeit auf Platz 5. Mit 28 Punkten konnte die Mannschaft schon mehr als doppelt so viele Zähler für sich verbuchen, wie die Schallow-Spielerinnen. „Der KSC ist ein eingespieltes Team. Eine Top-Libera und geschickte Angriffsvarianten prägen das Spiel der Berlinerinnen“, warnt Schallow seine „Mädels“.
Für die Zweitligamannschaft hier aus der Region heißt es, mit einem befreiten Spiel möglichst weit zu kommen und möglichst Punkte von der Spree an die Sorpe zu bringen. Dies gilt umso mehr, als es zum vorläufig rettenden Ufer eines Nicht-Abstiegsplatzes nur drei Zähler sind. Ein Überraschungssieg würde zu einem möglichen Klassenerhalt wesentlich beitragen.
„Wir fahren nicht zum Sightseeing nach Berlin“, gibt auch Co-Trainer Linus Tepe die Devise für den Trip vor. Damit ist klar: es wird gefightet, um zu siegen. Aber das versteht sich für echte Sauerländer(innen) ohnehin.

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