Junges Blut statt olle Kamelle – RCS läutet Zielgerade ein

Auf die Knie gehen gibt es nur vorm Schiedsgericht – Coach Dr. Julian Schallow im „Gespräch“ mit dem Schiedsrichter

Wenn am kommenden Samstag um 19.00 Uhr im Schulzentrum Sundern (Berliner Straße 45, Sundern) der Anpfiff zur Drittligapartie des RC Sorpesee gegen den ASV Senden ertönt, ist die Zielgerade der diesjährigen Drittligasaison eingeläutet. Denn mit dem Gast aus dem Münsterland sind es nur noch drei Spiele, die die jungen RCS-Truppe um Trainer Dr. Julian Schallow im heimischen „Wohnzimmer“ bestreitet. „Das ist natürlich schon ein kleiner Anfang vom Saisonabschied – aber wir haben noch großes vor!“ gibt der frisch promovierte Chef-Trainer die Marschrichtung klar vor.
Gegen den immer noch abstiegsbedrohten Gast aus Senden (Kreis Coesfeld) wollen die Spielerinnen um Kapitänin Vanessa Vornweg keine Punkte liegen lassen. Dies schon deshalb nicht, weil der Traum von Liga zwei weiter geträumt werden soll. Beim ASV Senden stehen die Zeichen sicher auf Attacke. Die von Trainer
Suha Yaglioglu taktisch bestens eingestellte Mannschaft, in der mit
Leonie Hoffmann eine ehemalige RCS-Spielerin aufläuft, hat immer wieder gezeigt, dass sie jederzeit in der Lage ist, die Liga mit einigen Siegen aufzuwirbeln. Schon das Hinspiel im

Gemeinsam um jeden Ball kämpfen – hier RCS-Zuspielerin Michelle Henkies und Libera Viktoria Vornweg

Münsterland hat der jungen Truppe des RCS vor Augen geführt, dass es kein leichtes Match wird, trotz des Unterschieds in der Tabelle. Denn in Senden entschied erst der 5. Satz über Sieg und Niederlage – mit besserem Ausgang für den damaligen Gast aus dem Sauerland. „Unser Ziel ist es, die Punkte hier am See zu belassen“, gibt Leonie Baumeister vor. Das Nachwuchstalent aus der zweiten Mannschaft (die um 12.00 Uhr in Langscheid spielt) wird am Samstag erneut zum Kader der Drittligavertretung gehören.

Um dieses Ziel zu erreichen haben die RCS-Talente nach der Niederlage in Münster fleißig trainiert, gleichzeitig aber auch das spielfreie Wochenende genutzt, die Akkus für die letzten Matches der Saison zu laden. „Mer lasse de Punkte am See. Wo der Dom dann bleibt, ist uns egal“, freuen sich die Spielerinnen und das Umfeld auf die „närrische“ Begegnung.

Bilder mit einem dicken Dankeschön an Ralf Litera

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