D1 2.Bl Frauen Nord
RCS vs SVE Cottbus 3:2
Am Ende wird alles gut! So war es auch beim Spiel gegen den SVE Cottbus. hat der RC Sorpesee sich aus dem Volleyballjahr 2025 verabschiedet. Ein klasse Spiel zum Jahresabschluss.
Es war der erwartete Fight zweier junger und begeistert aufspielender Teams. Die Partie des RC Sorpesee gegen SV Energie Cottbus sollte für die knapp 200 Zuschauer in der Halle in Sundern zu einem letzten Leckerbissen vor der Festgans werden, sozusagen als Appetizer für die Kalorien der nächsten Tage.
Doch vor den Kalorienzuwachs sollten erst einmal viele Kalorien abgebaut werden, auch auf der Tribüne. Denn fünf Sätze hieß es: anfeuern, Schlachtgesänge und mächtig mitfiebern.
Schon der erste Satz machte deutlich: heute wird ein langer Volleyballabend. Denn die Kontrahentinnen auf dem Feld schenkten sich nichts. Viele lange Ballwechsel entstanden, die mal für den RCS, mal für den Gast aus Brandenburg positiv endeten. Kein Wunder also, dass es bis zum Schluss von Durchgang 1 eng blieb. Mit dem besseren Ende für den Tabellenletzten. Denn dem gelang es, zum Zieleinlauf einen kleinen Vorsprung zu erspielen, gegen das das Team um die spätere MVP Pauline Emig nichts mithalten konnte. 22:25 aus Sicht des RCS.
Ganz anders dann im Durchgang 2 und 3. Denn nun hatte das Team Sauerland sich gefunden. Gerade durch effektive Angriffsarbeit gelang es der Mannschaft, auf den rechten Pfad des Siegens zurückzufinden. Und dies in teils famoser Weise. Kein noch so aussichtslos erscheinender Ball wurde verloren gegeben. In jeden Ballwechsel wurden alle Pfeile geschossen. Und erlegten die Punkte nach und nach. Zwei Mal deutlich (25:17 und 25:18) hieß es. Punkt 1 für die Tabelle war gesichert.
Und die Chance auf einen Dreier zum Jahresausklang war drin. Denn der RCS-Zug rollte weiter durch Satz 4. Zu Beginn des letzten Drittels hatte sich der RC bereits einen Vorsprung von 4 Punkten herausgespielt. Doch Cottbus wollte mehr – und bekam es. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team von Philipp Eisenträger heran. Ab dem 19:19-Ausgleich war der Satz wieder offen. Erst beim 23:23 gelang es dem Gast die beiden entscheidenden Punkte zu setzen und den Tie-Break zu erzwingen.
Nun aber wollte die Barthel-Truppe sich den Jahresausklang versüßen und zumindest einen zweiten Punkt mit am Sorpesee lassen. Ein Plan, der aufging. Schon beim Seitenwechsel führte die HSK-Auswahl mit 8:2 – ein Vorsprung, der bis zum Satzende nicht mehr aufgeholt wurde. 15:5 endete Satz 5 und damit die Partie 3:2.
„Wir sind froh, dass wir das Ding am Ende noch nach Hause geholt haben“, zeigte sich Martin Barthel nach Spielende glücklich. „Es war ein bewegtes, teils verrücktes Volleyballjahr für den RCS. Nun wollen wir die Weihnachtstage nutzen, um kurz zurückzublicken, vor allem aber Kraft sammeln für die nächsten Herausforderungen im kommenden Jahr“, resümierte Barthel zum Ende des Volleyballjahres 2025.
Auch Abteilungsleiter Tobias Kleffner zog ein in Summe positives Fazit des Jahres 2025: „Wir haben die 2. Liga wieder sportlich überzeugend gehalten, und das allein mit Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs und der Region. Wir haben mit unserer U18 den Deutschen Vizemeistertitel erlangt und erfolgreich bei der Deutschen der U20 gespielt. Und auch jetzt haben wir in dieser Saison weiter viel Potenzial, die jüngeren Spielerinnen zu fordern und zu fördern. Unsere RCS-DNA ist damit aufgegangen. Fortsetzung folgt“, so der Volleyballchef beim RC Sorpesee.
Foto: Ralf Litera
