Stolz oder Trauer? Die mU18 schied denkbar unglücklich aus

mU18 Quali A

RCS – Dürener TV                0:2 (21:25/23:25)

RCS – MTV Köln                  2:0 (25:21/25:22)

RCS – SG Langenfeld           1:2 (25:18/20:25/14:16)

 

Nach dem letzten Ball in der Qualifikation A unserer männlichen U18 hatten alle Beteiligten gemischte Gefühle: Soll man nun enttäuscht über das unglückliche Ausscheiden oder über die Megaleistung am gesamten Turniertag sein? Letztlich fehlten am Ende des Tages läppische 2 Ballpunkte um den Traum der Westdeutschen Meisterschaften weiter verwirklichen zu können.

So fing der Sonntag in Langenfeld äußerst verheißungsvoll gegen den Bundesliganachwuchs vom Dürener TV an. Die Jungs um Kapitän Andrian Rusovan führten mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen im ersten Satz bis zum 20. Punkt, dann konnte Düren das Spiel drehen, da nützte der starke Tip von Mika Ternes leider nicht mehr viel. Ähnlich auch im 2. Satz: 23:23, Satzball oder Matchball, doch die 2 Punkte gingen an Düren. Zu dem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass ein gewonnener Satz bereits in der Endabrechnung zum Weiterkommen gereicht hätte.

Nun hieß es Mund abwischen und sich voll auf MTV Köln fokussieren: Immer wieder gelang es sowohl Robert Siedhoff als auch Andrian Rusovan allen voran Matvii Serhiienko über außen gekonnt einzusetzen, so dass MTV Köln gegen diese Anriffswucht zwar gut gekämpft, aber am Ende nichts ausrichten konnte. Verdient mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer sicheren Annahme von unserem Libero Alex Schremmer gewann der RCS entsprechend 2:0.

Damit musste es zu dem Endspiel um den Einzug in die nächste Runde als Showdown gegen SG Langenfeld kommen: Die Jungs vom Sorpesee starteten famos, ob David Buss immer wieder mit seinen harten Longelineangriffen, Max Franke und Jan Köster per Aufsteiger durch die Mitte oder Frederick Hesse über außen, das war die bisher mit Abstand stärkste Leistung vom Team! Die SG aus Langenfeld wurde förmlich gegen die Wand gespielt und folgerichtig der erste Satz deutlich gewonnen, auch wenn der Gegner am Ende besser ins Spiel kam. Leichte Konzentrationsmängel zu Beginn des 2. Satzes ermöglichten Langenfeld eine knappe Führung. Dieser lief der RCS leider hinterher und konnte zwar mehrfach ausgleichen, aber zum Satzgewinn reichte es nicht mehr. 3. Satz, jeder wusste, um was es ging, Drama pur: Der RCS führte bereits 9:5, reichte aber nicht. Es folgte kurzfristig ein Blackout, Nervösität kurz vorm möglichen Sieg und entsprechend seltsame nicht erklärbare Eigenfehler, die vorher den ganzen Tag nicht passierten. 14:14, da waren sie wieder, die 2 Punkte, die noch zu holen waren. Leider war das Glück nicht auf unserer Seite, ein Ball rollt unglücklich auf unsere Seite, ein weiterer wurde gerade noch abgewehrt: 14:16, Spiel vorbei, Platz 3 mit 3:4 Sätzen, 4:4 Sätze oder der Sieg hätte zum Weiterkommen gereicht.

Trotzdem kann das Team Stolz sein auf ihre bärenstarke Performance, die alle für die Zukunft motiviert.

 

Einen besonderen Dank gilt Simeon Boese, dem nachgereisten Tobias Dunker, Wolfgang Köster, und Niklas Meier der Herren 2 und Tom Barthel als Co-Trainer für die tolle Unterstützung.

 

Es spielten: David Buss, Max Franke, Frederick Hesse, Jan Köster, Andrian Rusovan, Alex Schremmer, Matvii Serienko, Robert Siedhoff, Mika Ternes.