Quali B: U18-Mädels des RC Sorpesee scheiden aus – Nur ein Sieg genügt nicht

RC Sorpesee – Post Telekom Aachen 2:0 (25:23; 25:16)

RC Sorpesee – FCJ Köln 1:2  (25:19; 19:25; 11:15)

RC Sorpesee – ASV Senden 0:2  (15:25; 13:25)

Es startete gut für die U18-Mannschaft des RC Sorpesee. In Aachen
spielte das von Linus Tepe betreute Team zunächst gegen den  ausrichtenden PTSV Aachen. Während der erste Satz lange ausgeglichen war und der RCS erst am Satzende einen 2-Punkte-Vorsprung herausarbeiten konnte, gab die Mannschaft um Kapitänin Anna Biggeleben in Durchgang 2 Vollgas. Durch gelungenen Spielaufbau und druckvolle Angriffe hielt man die „Öcher Mädels“ im Zaun und siegte am Ende mit 2:0.
Diesen Schwung galt es auch in die nächste Partie gegen den FC Junkersdorf Köln mitzunehmen. Und in Durchgang 1 sah es auch positiv aus. 25:19 hieß es am Ende von Satz 1. Den gleichen Punktestand, allerdings aus Kölner Sicht, zeigte die Anzeigetafel am Ende des 2. Satzes an. Da lief beim RCS nicht mehr ganz so viel. Die Aufschläge
fanden nicht immer das angezeigte Ziel, die Abwehr-Block-Leistung ließ beständig nach. Folgerichtig musste der RCS in den Satzverlust einwilligen. Satz 3 bot zunächst alle Möglichkeiten, das Spiel wieder zu den eigenen Gunsten zu drehen. „Wir haben aber auch hier wieder zu
ungeduldig und nicht clever genug gespielt“, resümierte Coach Tepe nach Spielende. Und so verlor der RCS den Satz (11:15) und damit auch das Spiel (1:2). Im letzten Spiel des Tages war noch einmal alles drin, doch bedurfte es gegen den mit zahlreichen Drittliga-Spielerinnen bestückten ASV Senden eines „Sahnespiels“, um doch noch das Ticket für die Westdeutschen Meisterschaften lösen zu können. Doch dieser Sahnetag wollte nicht gelingen. Stattdessen gruben sich die Spielerinnen des RCS ein. Es lief nicht mehr viel zusammen. Nur vereinzelnd konnte der Nachwuchs unter Beweis stellen, was in im steckt. Nach dem 15:25 und 13:25 war klar: die diesjährige Meisterschaft der besten 12 findet ohne den RCS statt.

Für den RCS aktiv:
Emira Asolli, Leonie Baumeister, Anna Biggeleben, Antonia Brenscheidt,
Lea Fischer, Marie Grützbach, Victoria Vornweg und Milena Wünnenberg
sowie zahlreiche mitgereiste Eltern.

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