Schockzustand - definitiv ein sehr erklärungsbedürftiger Titel für ein überaus ereignisreiches Spiel der Regionalliga West in der Turnhalle des Schulzentrums Sundern. Und gleich mehrfach ist der Titel dennoch angebracht, denn beim 3:1 Heimsieg der Damen vom Sorpesee waren Schocks hüben wie drüben an der Tagesordnung…
So begann die Partie für die Gäste aus dem fernen Aachen zunächst sicher mit einem Schock. Im Vergleich zum Spiel gegen Olpe in der Vorwoche schien der RCS nämlich sein ganzes Team ausgetauscht zu haben. Für die verwunderten Zuschauer, unter ihnen auch solche, die die lange Auswärtsfahrt nach Olpe mit angetreten hatten, war es ein komplett anderer Auftritt der Damen vom See. Die wirklichen personellen Veränderungen allerdings hielten sich hierbei in Grenzen. Für Kirsten Platte, die in Olpe noch als Libera glänzte streifte am Samstag erstmals Lisa Hennecke das schwarze Trikot der Abwehrchefin über. Die etatmäßige Kapitänin wechselte zurück auf die Mittelblockposition und wirbelte dort munter vor sich hin. Zudem spielte das Team in den Sätzen 1 und 2 im Aufschlag- und Blockbereich auf beeindruckendem Niveau. Allen voran Lena Stüeken, Lena Vedder und Kimberly Drewniok blockten im ersten Satz fast jeden Ball, der die Feldhälfte der Aachenerinnen in Richtung RC Sorpesee verließ. Gepaart mit der Entlastung aus dem Hinterfeld in Form von Luba Frikkel und dem in dieser Phase fehlerfreien Zuspiel ihrer Schwester Johanna dominierte der RCS das Geschehen in dieser Phase und stellte die erfahrene Aachener Truppe doch vor erhebliche Probleme. Aus einer präzisen Annahme um die Achse Katharina Schulte-Schmale, Kirsten Platte und Lisa Hennecke punktete der RCS kontinuierlich über alle Positionen. 25:12 der Lohn der Mühen und einer starken Leistung in Satz 1, so konnte es weitergehen.
Und gesagt getan, der RCS knüpfte in Satz 2 nahtlos an die Leistung des Auftaktsatzes an. Schnell zog das Team zu Beginn des Satzes davon und erspielte sich einen komfortablen Vorsprung. Johanna Voß und Franziska Meier sorgten mit ihren Einwechslungen für die stark aufspielenden Lena Stüeken und Kirsten Platte für wichtige Entlastung im Team, ebenso wie Abwehr- und Annahmejoker Aline Papenkort, die Lena Vedder eine willkommene Verschnaufpause verschaffte. Vielleicht waren es am Ende dieses Abschnitts der Umstellungen dann doch zu viele, kam Aachen doch über individuelle Klasse starke technische Möglichkeiten besser ins Spiel, ohne aber den Satzgewinn noch wirklich ins Auge fassen zu können. 25:17 das Ergebnis und ein auch in der Höhe leistungsgerechtes 2:0 für den RCS.
Der Beginn von Satz 3 sollte für beide Teams zum größten Schock des Spiels werden, denn schon beim ersten Ballwechsel des Satzes passierte, was sich kein Sportler und keine Sportlerin der Welt je wünscht: eine Verletzung! Eine Aachener Spielerin verletzte sich im Anschluss an eine Blockaktion derart unglücklich, dass an eine geregelte Fortsetzung des Spieles in der Folge kaum zu denken war. Mit banger Miene harrte die gesamte Halle für endlose Minuten dessen was da nun kommen sollte und wartete auf den eilig herbei bestellten Krankenwagen. Der Abtransport der verletzten Mittelblockerin verlief dann schnell und reibungslos. Das überaus faire und sportbegeisterte Publikum spendete tröstenden Applaus und wünschte so auf seine Art und Weise gute Besserung nach Aachen ebenso wie Spielerinnen und Betreuer des RCS. In der Folge setzten die Aachenerinnen das Spiel mit aller Entschlossenheit fort, während die Gastgeberinnen den Schock nicht verarbeiten konnten. 23:25 und 25:23 die Bilanz der zweiten Halbzeit des Spiels, in der am Ende Nuancen wie die starken Aufschläge der eingewechselten Katharina Thüsing, die taktische Finesse von Co-Trainer Linus Tepe sowie der Siegeswillen von Powerfrau Kirsten Platte den Ausschlag zu Gunsten des RC Sorpesee gaben.
In Summe ein so nicht zu erwartender Heimsieg, ein 3:1, das speziell im Hinblick auf die Sätze 1 und 2 Lust macht auf mehr Volleyball mit der ersten Mannschaft des RC Sorpesee. Zudem wieder einmal die Gewissheit, dass man sich im Hochsauerland auf die Fans auch in schweren Zeiten verlassen kann, dass die Halle mitfiebert und nach vorne peitscht aber auch mitleidet in schlechten Phasen. Auf der Tribüne gegen Aachen übrigens auch eine gute alte Bekannte, Nora Anders - just-in-time für den Sieg angereist - unterstützte die Mannschaft ebenso wie die ganze Halle fantastisch. Eine Unterstützung die das Team in der Rückrunde mehr denn je brauchen wird, als kleines Bestechungsgeschenk flogen Schokonikoläuse ins Publikum, die von der Tribüne mit einer Vielzahl von Sitzkissen beantwortete wurden. Der RC Sorpesee verabschiedet sich nunmehr in eine kurze Winterpause über Weihnachten aber: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage!“. Ein Frohes Fest und einen guten Rutsch wünscht die erste Mannschaft des RCS!
Es spielten: Kimberly Drewniok, Johanna Frikkel, Luba Frikkel, Lisa Hennecke, Franziska Meier, Aline Papenkort, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Lena Stüeken, Katharina Thüsing, Lena Vedder, Johanna Voß
So begann die Partie für die Gäste aus dem fernen Aachen zunächst sicher mit einem Schock. Im Vergleich zum Spiel gegen Olpe in der Vorwoche schien der RCS nämlich sein ganzes Team ausgetauscht zu haben. Für die verwunderten Zuschauer, unter ihnen auch solche, die die lange Auswärtsfahrt nach Olpe mit angetreten hatten, war es ein komplett anderer Auftritt der Damen vom See. Die wirklichen personellen Veränderungen allerdings hielten sich hierbei in Grenzen. Für Kirsten Platte, die in Olpe noch als Libera glänzte streifte am Samstag erstmals Lisa Hennecke das schwarze Trikot der Abwehrchefin über. Die etatmäßige Kapitänin wechselte zurück auf die Mittelblockposition und wirbelte dort munter vor sich hin. Zudem spielte das Team in den Sätzen 1 und 2 im Aufschlag- und Blockbereich auf beeindruckendem Niveau. Allen voran Lena Stüeken, Lena Vedder und Kimberly Drewniok blockten im ersten Satz fast jeden Ball, der die Feldhälfte der Aachenerinnen in Richtung RC Sorpesee verließ. Gepaart mit der Entlastung aus dem Hinterfeld in Form von Luba Frikkel und dem in dieser Phase fehlerfreien Zuspiel ihrer Schwester Johanna dominierte der RCS das Geschehen in dieser Phase und stellte die erfahrene Aachener Truppe doch vor erhebliche Probleme. Aus einer präzisen Annahme um die Achse Katharina Schulte-Schmale, Kirsten Platte und Lisa Hennecke punktete der RCS kontinuierlich über alle Positionen. 25:12 der Lohn der Mühen und einer starken Leistung in Satz 1, so konnte es weitergehen.
Und gesagt getan, der RCS knüpfte in Satz 2 nahtlos an die Leistung des Auftaktsatzes an. Schnell zog das Team zu Beginn des Satzes davon und erspielte sich einen komfortablen Vorsprung. Johanna Voß und Franziska Meier sorgten mit ihren Einwechslungen für die stark aufspielenden Lena Stüeken und Kirsten Platte für wichtige Entlastung im Team, ebenso wie Abwehr- und Annahmejoker Aline Papenkort, die Lena Vedder eine willkommene Verschnaufpause verschaffte. Vielleicht waren es am Ende dieses Abschnitts der Umstellungen dann doch zu viele, kam Aachen doch über individuelle Klasse starke technische Möglichkeiten besser ins Spiel, ohne aber den Satzgewinn noch wirklich ins Auge fassen zu können. 25:17 das Ergebnis und ein auch in der Höhe leistungsgerechtes 2:0 für den RCS.
Der Beginn von Satz 3 sollte für beide Teams zum größten Schock des Spiels werden, denn schon beim ersten Ballwechsel des Satzes passierte, was sich kein Sportler und keine Sportlerin der Welt je wünscht: eine Verletzung! Eine Aachener Spielerin verletzte sich im Anschluss an eine Blockaktion derart unglücklich, dass an eine geregelte Fortsetzung des Spieles in der Folge kaum zu denken war. Mit banger Miene harrte die gesamte Halle für endlose Minuten dessen was da nun kommen sollte und wartete auf den eilig herbei bestellten Krankenwagen. Der Abtransport der verletzten Mittelblockerin verlief dann schnell und reibungslos. Das überaus faire und sportbegeisterte Publikum spendete tröstenden Applaus und wünschte so auf seine Art und Weise gute Besserung nach Aachen ebenso wie Spielerinnen und Betreuer des RCS. In der Folge setzten die Aachenerinnen das Spiel mit aller Entschlossenheit fort, während die Gastgeberinnen den Schock nicht verarbeiten konnten. 23:25 und 25:23 die Bilanz der zweiten Halbzeit des Spiels, in der am Ende Nuancen wie die starken Aufschläge der eingewechselten Katharina Thüsing, die taktische Finesse von Co-Trainer Linus Tepe sowie der Siegeswillen von Powerfrau Kirsten Platte den Ausschlag zu Gunsten des RC Sorpesee gaben.
In Summe ein so nicht zu erwartender Heimsieg, ein 3:1, das speziell im Hinblick auf die Sätze 1 und 2 Lust macht auf mehr Volleyball mit der ersten Mannschaft des RC Sorpesee. Zudem wieder einmal die Gewissheit, dass man sich im Hochsauerland auf die Fans auch in schweren Zeiten verlassen kann, dass die Halle mitfiebert und nach vorne peitscht aber auch mitleidet in schlechten Phasen. Auf der Tribüne gegen Aachen übrigens auch eine gute alte Bekannte, Nora Anders - just-in-time für den Sieg angereist - unterstützte die Mannschaft ebenso wie die ganze Halle fantastisch. Eine Unterstützung die das Team in der Rückrunde mehr denn je brauchen wird, als kleines Bestechungsgeschenk flogen Schokonikoläuse ins Publikum, die von der Tribüne mit einer Vielzahl von Sitzkissen beantwortete wurden. Der RC Sorpesee verabschiedet sich nunmehr in eine kurze Winterpause über Weihnachten aber: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage!“. Ein Frohes Fest und einen guten Rutsch wünscht die erste Mannschaft des RCS!
Es spielten: Kimberly Drewniok, Johanna Frikkel, Luba Frikkel, Lisa Hennecke, Franziska Meier, Aline Papenkort, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Lena Stüeken, Katharina Thüsing, Lena Vedder, Johanna Voß




