|
„Vielleicht die bislang beste Saisonleistung!“ so der Tenor der zahlreichen Fans auf der Tribüne der Sporthalle des Schulzentrums Sundern. Und über weite Strecken konnte man der Einschätzung von den Rängen auch nachvollziehen, spielten die Gastgeberinnen doch von Beginn an auf Augenhöhe mit der SG und revanchierten sich letztlich verdient für die 3:1 Niederlage im Hinspiel. Auf zwei Positionen war das Team verändert im Vergleich zum Auswärtscoup in Borken. Die wiedergenesene Lisa Hennecke kehrte als Libera zurück in die Schaltzentrale Abwehr Annahme und Johanna Frikkel knüpfte auf der Zuspielposition dort an, wo Katharina Thüsing in Borken aufgehört hatte, spielte variabel und über ganz weite Strecken sehr konstant.
Die Startphase des ersten Satzes gehörte dennoch der SG Langenfeld. Mit starken Aufschlägen und immer wieder spektakulären Abwehraktionen setzte sich der Gast schnell auf 7:3 ab. Sorpesee, um den in diesem Spiel herausragend starken Mittelblock mit Franziska Meier und Kirsten Platte, blieb aber ruhig und war beim 8:8 wieder voll im Spiel, was auch bei Langenfeld nicht ohne Wirkung blieb. Der RCS setzte sich ab, blockte stark und nutze die wenigen Chancen die Langenfeld ihnen bot. Mit einem Endspurt Richtung Satzende sicherten die Gastgeberinnen den Auftaktdurchgang mit 25:18. Im zweiten Satz schien irgendjemand dem RCS den Stecker gezogen zu haben. Langenfeld drehte auf, zeigte seine Klasse mit variablem Angriffsspiel und immer wieder taktisch starken Aufschlägen. Sorpesee war trotz Unterstützung von der Bank von Katharina Schulte-Schmale und Nora Anders nicht mehr in der Lage das Blatt zu wenden. 25:19 der zweite Satz für Langenfeld und alles wieder auf null. Ein Schmunzeln vom Gästetrainer Michael Wernitz beim Seitenwechsel: „Das wird wieder eine längere Angelegenheit hier bei euch…“ Und in der Phase Ende Satz 2 konnte man auch wieder mit einem Kopf an Kopf Rennen und 5 Sätzen wie eigentlich immer rechnen… Umso erstaunlicher was sich in der Folge abzeichnete. Der RC fand besser in Satz 3 stabilisierte den Block und die Feldabwehr, spielte schnell und variabel aus der Annahme und blieb auch bei den wenigen ärgerlichen Punktverlusten locker. Kurzum es machte Spaß zuzugucken wie sich gefreut, geärgert, angefeuert und mitgelitten wurde. 25:19 ging Satz Nummer 3 an die Damen vom Sorpesee und beim Seitenwechsel gab es eine ganz klare Ansage aus Reihen der Mannschaft: „Heute soll die Serie der 5-Satz Spiele beendet werden, wir wollen den nächsten Satz holen!“ Und dieser Wille war in der Folge nun wirklich zu spüren, der RCS fegte über das Feld, wirbelte nach allen Regeln der Kunst von links nach rechts und hatte mit Luba Frikkel und Kimberly Drewniok immer wieder überragende Aktionen im Gegenangriff. Zudem funktionierte der Aufschlag plötzlich wie aus einem Guss. Ein 25:12 und ein wirklich gelungener Abschluss des Spiels waren der verdiente Lohn der Mühen. Die anschließende Feier mit den Fans war für die meisten wohl der gelungene Auftakt in den Karnevalsabend. Beide Parteien waren an diesem Abend bestens aufgelegt und freuen sich auf die letzten zwei Heimspiele der Saison, so kann es weitergehen… Es spielten: Nora Anders, Kimberly Drewniok, Maria Feldmann, Johanna Frikkel, Luba Frikkel, Lisa Hennecke, Franziska Meier, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Lena Stüeken, Katharina Thüsing, Lena Vedder „Heute hätten wir noch die ganze Nacht durchspielen können, nen Satz hätten wir nicht gewonnen…“ so das Fazit des Hinspiels und in leichter Abwandlung das Fazit des Rückspiels „Heute hätten wir die ganze Nacht durchspielen können, ich hätt euch nicht sagen können wer den nächsten Satz gewinnt…“. Es war schon ein verrücktes Spiel, das sich die beiden jungen Volleyballteams in der schmucken Mergelsberger Sporthalle lieferten. Eigentlich fast zwei Spiele, zählt man die Sätze 1,2 und 5 und die Sätze 3 und 4 in Blöcken einzeln.
Die ersten beiden Sätze waren hierbei der eindeutige Beleg, dass die Mädels vom Sorpesee in dieser Saison alles andere als Däumchen gedreht haben. Der Druck im Aufschlag und Angriff stark, der Block immer wieder für direkte Punkte gut und zwischenzeitlich immer wieder unwiderstehlich spektakuläre Angriffe des RCS. Beide Sätze deutlich für den RC Sorpesee und das nicht unverdient. Wie gewonnen so zerronnen dachten sich die Damen aus dem Hochsauerland und nahmen den Fuß vom Gas, sehr zur Freude der Gastgeberinnen wie sich zeigen sollten. Diese nahmen das Gastgeschenk gerne an und dass das Team aus Borken mehr als nur passabel Volleyball spielen kann war zumindest den Coaches schon vorher klar, man hätte es nicht mit Fakten belegen müssen. 2:2 nach Sätzen: Tie Break… Die Serie der Tiebreakspiele hielt also, 5 Spiele 25 Sätze, klasse für die Spielpraxis und Fitness, schlecht für das Nervenkostüm, speziell das des Trainerteams. Es sollte aber die einzige Serie bleiben die hielt, der Rest war Premiere. Der erste Mal cool geblieben, nicht verunsichern lassen. Das erste Mal in der Rückrunde gewonnen. Der erste Auswärtssieg überhaupt. Und das erste Mal Vollgas-Körpersprache im 5. Satz, belohnt mit einem Sieg. Hut ab, freuen und zwar ordentlich und weitermachen. Im Team in Borken: Nora Anders, Kimberly Drewniok, Maria Feldmann, Johanna Frikkel, Luba Frikkel, Lisa Hennecke, Franziska Meier, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Lena Stüeken, Katharina Thüsing, Lena Vedder Am kommenden Wochenende steht für die Volleyballdamen des RC Sorpesee mit dem Auswärtsauftritt in Borken eine der längsten Auswärtsfahrten auf dem Programm. „Fast Holland“ so könnte man die geografische Lage des Zielortes grob umreißen und „Extrem kompliziert“ so kann man die sportliche Aufgabe gegen den RC Borken-Hoxfeld treffend zusammenfassen.
Die Borkener Mannschaft überzeugte in dieser Saison mit zahlreichen fantastischen Auftritten und gutem Sport, steht zu Recht in der oberen Hälfte der Regionalligatabelle und bewies ihre Klasse besonders im Hinspiel gegen den RC Sorpesee. In Sundern hatten die Gäste leichtes Spiel und fertigten seinerzeit die Gastgeberinnen mit 3:0 ab. Ein Zwei Klassen-Unterschied war hierbei damals zu erkennen, Voraussetzungen die eindeutig für Borken und gegen den RCS sprechen. Allerdings hat sich seit dieser Zeit beim RC Sorpesee so einiges getan und die Ergebnisse der Rückrunde sprechen zwar gegen das Team aus dem Hochsauerlandkreis, aber sie sprechen keine deutliche Sprache. Zuletzt vier knappe 3:2 Niederlagen musste das Team hinnehmen, von Hängenlassen und schlechter Leistung aber keine Spur. Die Serie der guten Leistungen soll auch gegen Borken-Hoxfeld anhalten und mit dem nötigen Quäntchen Glück die Serie der Niederlagen endlich reißen. Spielbeginn am Samstag den 11.02.2012 in Borken (SH Mergelsberg, Parkstraße, 46325 Borken) ist um 19.00 Uhr, ein Termin den sich die Volleyballfans schon jetzt vormerken sollten! RC Sorpesee – SV BW Dingden 2:3 (24:26, 25:23, 25:21, 17:25, 14:16)
„Heute hatten wir auch etwas Glück!“ so der verschmitzte Kommentar des Dingdener Trainerfuchses Michael Kindermann nach dem hauchdünnen Sieg seiner Mannschaft in Sundern. Ein Spiel mit einem Haufen Dejà Vues und auch einigen Premieren, ein Spiel das alles hatte und den Fans alles bot. Das Ende freilich war weniger rühmlich, soll aber die Leistung in keinster Weise schmälern und dem Team nicht die Freude am Sport nehmen. Die Gründe für die Niederlage sind schnell zusammengefasst und anstatt sich lange über die teilweise tollen Spielszenen auszulassen (die anwesenden Fans haben sie ja genossen und jeder der nicht dabei war kommt einfach beim nächsten Heimspiel ;-) ) werden die jetzt mal einfach nüchtern aufgezählt. Treffend und fair zusammengefasst ist das Spiel ja bereits auf der Homepage der Dingdener Damen. 1. Dingden: Wie erwartet entpuppte sich der Gegner als starkes Team, gut organisiert, wie immer Klasse betreut und homogen besetzt… 2. Satzende: „Durchdribbeln bis auf die Torlinie und dann den Ball nicht reinschieben!“ so kam es dem Außenstehenden zumindest in den Sätzen 1 und 2 vor, als jeweils hohe Führungen mit dem letzten Punkt ganz oder fast verspielt wurden, weil man sich plötzlich nicht mehr so recht traute… 3. Hänger: Ein Durchhänger in Satz 4 kostete wichtige Punkte und brachte den Gast aus Hamminkeln wieder zurück ins Spiel… In Summe hätte es aber bei der Intensität sicher dennoch gereicht den Sieg zu erzwingen, mit viel Kampfkrampf und absoluter Power bis zum Ende. Ein Faktor kam dann aber noch zusätzlich ins Spiel, offensichtlich für Fans und Mannschaft aber um ehrlich zu sein…der wird hier nicht diskutiert und kann auch nicht im Training trainiert oder verbessert werden. Den Damen vom See nötigte er am Ende des Spiels die Frage ab, warum man unter diesen Umständen denn dann überhaupt noch mit vollem Einsatz Volleyball spiele. Die Antwort allerdings ist ganz simpel: „Weil es nen Haufen Spaß macht, nen cooler Sport ist und vor so einer Kulisse für Gänsehaut sorgt!“. Ein Dank an die Fans, die zahlreichen Helfer und die unterstützenden Hände deren Leistung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann und die im Moment leider nicht den verdienten Lohn ernten. Zumindest nicht in Punkten… Das zweite Heimspiel der Regionalligadamen vom Sorpesee im Kalenderjahr 2012 steht an und die Gastgeberinnen von der Sorpe wollen gleich in zweierlei Hinsicht Wiedergutmachung betreiben. Zum Einen haben sich die Damen um Spielführerin Kirsten Platte vorgenommen sich zu Hause gegen Dingden anders zu präsentieren als beim schwachen Auswärtsauftritt und chancenlosen 0:3 seinerzeit in Dingden. Zum Anderen war man sich nach dem Spiel gegen Bochum sehr schnell einig, dass die Leistung am vergangenen Wochenende nur ein Bruchteil dessen war, was man in der Lage zu leisten ist. An Motivationsmomenten für das Spiel wird es nicht mangeln und spielerisch möchte das Team nun endlich die guten Trainingseindrücke auch im den Wettkampf bestätigen.
Der Gegner BW Dingden indes steht mit ausgeglichenem Punktekonto auf zwei Punkte hinter Platz 4 und ist damit ein Kandidat auf einen der begehrten Plätze, die zur Teilnahme in der dritten Liga berechtigen. Das Team um Michael Kindermann, der seit Jahren im WVV für exzellente Jugendarbeit bekannt ist, kann in dieser Saison zusätzlich auf einige erfahrene Kräfte zurückgreifen, allen voran die bundesligaerfahrene Stefanie Lammers, ehemals TSV Bayer Leverkusen. Sorpesee wird nach den krankheitsbedingten Problemen der letzten Woche allerdings vermutlich personell aus dem Vollen schöpfen können und hofft zusätzlich auf tatkräftige Unterstützung der Volleyballfans in Sundern und Umgebung. Spielbeginn ist am Samstag, den 04.02.2012 um 18.00 Uhr in der Halle des Schulzentrums Sundern (Schulzentrum Sundern, Berliner Str. 45, 59846 Sundern). VfL Telstar Bochum - RC Sorpesee 3:2 (19:25, 25:17, 25:20, 20:25, 15:11) 2:3 aus Sicht des RCS ging die umkämpfte Regionalligapartie der Damen in Bochum an die Gastgeberinnen des VfL Telstar. Vollkommen verdient zählt man die schwache Leistung der Damen vom Sorpesee ins Kalkül. Trotz guten Starts und komfortabler Führung in Satz 2 gelang es nicht den entscheidenden Vorteil aus der Situation zu ziehen. Da halfen auch starke Aufschlagserien von Franziska Meier und der wiederum stark aufgelegten Johanna Frikkel am Ende nicht, die knappe Auswärtspleite zu vermeiden. Toll unterstützt wurde das Team um die famos kämpfende Mannschaftsführerin Kirsten Platte auch beim Auswärtsspiel von den zahlreich mitgereisten RCS Anhängern, die mit ein Grund dafür waren, dass an diesem spielerisch rabenscharzen Tag über Kampf noch ein 5. Satz erzwungen werden konnte. Nur mit Kampf und ohne die nötige Lockerheit war in diesem Satz aber nicht mehr zu holen und der Sieg ging verdient an das Team von Telstar Bochum. Eine Enttäuschung für Fans und Team sicherlich, denn zu gewinnen war das Spiel sicherlich. Wiederum aber steht am Ende die Gewissheit einer Trainerlegende „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“Gegen die Gastgeberinnen vom VfL Telstar Bochum ist an diesem Wochenende für die erste Damenmannschaft des RCS zum ersten Mal in der Rückrunde die Favoritenrolle nicht wirklich eindeutig verteilt. Mit den knappen Niederlagen gegen Olpe und Bonn, zwei absolute Topteams, zeigten die Bochumer Damen ihre Klasse, aber auch der RC Sorpesee enttäuschte über weite Strecken in den Partien in Bonn und gegen Marmagen-Nettersheim nicht. Ein Spiel auf Augenhöhe erwartet der Papierform entsprechend auch der Bochumer Trainer Ventriglia. Der RC Sorpesee möchte aber auch gegen Bochum den spielerischen Aufwärtstrend fortsetzen und nach den in Summe doch unglücklichen Niederlagen zum Rückrundenauftakt die ersten Punkte in 2012 einsammeln. Von Vorteil könnte hier der immer kompaktere Kader der Gäste sein, der nach Stand der Dinge ohne Ausfälle zur Auswärtsaufgabe antreten kann. Spielbeginn am Sonntag, den 29.01.2012 ist um 17.00 Uhr in der Sporthalle Graf-Engelbert-Gymnasium (Arnikastraße, 44789 Bochum). Die Mannschaft und hoffentlich zahlreich mitreisende RCS-Fans erwartet Spannung pur, mit einer gehörigen Portion Angriffslust auf Seiten der Gäste!
14:13 für den Gast aus Marmagen, spektakuläre Abwehr des RCS, schneller Pass auf Position 4 und die junge Lena Vedder versenkt den Ball im Feld der Gegner, ausgelassener Jubel, die Fans aus dem Häuschen, Ausgleich und alle Chancen den entscheidenden Tie Break noch zu drehen…Pustekuchen…Ein klarer Fall von Denkste! und in diesem Fall ein besonders bitterer. Doppelfehler entscheidet das Schiedsgericht und damit in der Folge auch das Spiel, Marmagen nutzt die Chance, gewinnt 3:2, souverän oder nicht, verdient oder glücklich, dies entscheiden am Ende des Tages andere…
So sollte man sich nicht verlieren in langen Beschreibungen des Spiels, kurzum es war ein knackig spannendes Volleyballspektakel, beste Unterhaltung für die ganze Halle mit Aufs und Abs auf beiden Seiten. Das Spielende zwar bitter, auf dem Feld an diesem Tag aber zwölf gute Gründe warum man sich Volleyball beim RCS auch in Zukunft immer wieder anschauen sollte. Und auf der Tribüne saßen im Umkehrschluss eine Menge Gründe warum ein langes Innehalten und Selbstmitleid in dieser Situation nicht Wahl der Waffen sein sollten. Ob im stark verbesserten Zuspiel mit Johanna Frikkel und Katharina Thüsing, der doppelt gut besetzten Diagonalen mit Kimberly Drewniok und Rückkehrerin Nora Anders, dem gerade auch gegen Marmagen bärenstarken Mittelblock mit Franziska Meier, Kapitänin Kirsten Platte und Magdalena Stüeken, der super Arbeitsteilung auf der Annahme-Außen Position mit Maria Feldmann, Luba Frikkel, Katharina Schulte-Schmale und Lena Vedder oder auch der starken Libera Lisa Hennecke, auf allen Positionen hatte das Team eine Menge Gutes zu bieten. Und am Ende war auch auf allen Positionen noch Luft nach oben, Luft die man ausnutzen kann in den nächsten Wochen, schon am nächsten Wochenende steht in Bochum die nächste Aufgabe auf dem Programm… Das erste Heimspiel der Regionalligadamen vom Sorpesee im Kalenderjahr 2012 steht an und mit der SG Marmagen-Nettersheim gibt sich ein prominenter Gast die Ehre. Aktuell auf Platz 5 der Tabelle mit nur zwei Punkten Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, sprechen die Zahlen des Aufsteigers aus der Eifel eine deutliche Sprache. Betrachtet man den Kader der Damen um Spielführerin Judith Pelzer geb. Flemig genauer, kann das bisherige Abschneiden aber nicht wirklich überraschen. Etliche Akteurinnen verfügen über Olympia-, Weltmeisterschafts- und Bundesligaerfahrung allen voran Ex-Nationalspielerin Pelzer, ihre Schwester Ruth Flemig und die langjährige Aachener Mittelblockerin Alexandra Preiß. Im Hinspiel war für den RCS nicht mehr als ein Satzerfolg in der Eifel zu erzielen, für das Rückspiel aber werden die Karten erfahrungsgemäß neu gemischt.
Auf eine Schwäche der Gäste darf bei dem konstant spielenden erfahrenen Team indes nicht gehofft werden. So gilt es vor eigenem Publikum an die Leistung des zweiten Satzes in Bonn anzuknüpfen und alle Kräfte zu mobilisieren, um die Serie der Heimsiege auch im Kalenderjahr 2012 fortzusetzen. Das Heimteam um Kapitänin Kirsten Platte kann hierbei vermutlich personell aus dem Vollen schöpfen und hofft auf tatkräftige Unterstützung der Volleyballfans in Sundern und Umgebung. Spielbeginn ist am Samstag, den 21.01.2012 um 18.00 Uhr in der Halle des Schulzentrums Sundern (Schulzentrum Sundern, Berliner Str. 45, 59846 Sundern). 2:3 (23:25;25:10;23:25;25:23;8:15) die Bilanz aus Sicht der ersten Damenmannschaft des RCS beim Rückrundenauftakt im fernen Bonn. Zwar hatten sich die Bonnerinnen die Punkte in Satz 5 redlich verdient, doch mussten auch sie im Anschluss anerkennen, dass es keineswegs ein einfacher Spaziergang gegen den Tabellenvorletzten gewesen war. Am Ende waren es einige wenige Punkte in den Sätzen 1 und 3 die das Zünglein an der Waage zwischen Sieg und Niederlage spielten.
Der RCS startete nervös, gerade zu Beginn der Sätze 1 und 3 fehlte dem leicht umgestellten Team die Lockerheit und Sicherheit, eine Situation, die die Bonnerinnen mit jeweils Start-Ziel Siegen bestraften. So lief man in diesen Sätzen von vorneherein einem 6 Punkte Rückstand hinterher, der zwar durch tolle Moral wieder wettgemacht werden konnte, beim Kopf an Kopf Finish fehlte mit Punktchance beim 23:24 aber jeweils ein Ballpunkt um die Aufholjagd zu krönen. Das furiose Intermezzo in Satz 2 ließ aber alle Beteiligten aufhorchen und auch die Bonner Fans in der weitläufigen Hardtberghalle trauten ihren Augen nicht. Beim RCS lief plötzlich alles zusammen, besonders über Außen und Diagonal punktete Sorpesee konstant und legte mit starken Aufschlägen den Grundstein zum verdienten 25:10 und damit Satzausgleich. Der 2:8 Fehlstart in Satz 3 brach den starken Rhythmus der Sauerländerinnen zwar kurzzeitig aber das Comeback in Satz 4 mit dem verdienten wenn auch hauchdünnen 25:23 zeigte wieder einmal die tolle Moral des Teams. Im Tiebreak dann aber hatte Bonn die ruhigere Hand und fuhr die Heimpunkte dann doch noch ein. „War wirklich nen spannendes Spiel!“ so der Kommentar des Bonner Trainers, ein zwar schwacher Trost für die leeren Hände, doch aber gerade im Vergleich zum Hinspiel eine wahre Erkenntnis… Spielerisch hat sich einiges getan, Kampfgeist und Einstellung stimmen und so bleibt in Summe keine Zeit sich über vergebene Chancen zu ärgern, warten doch noch so einige knifflige Aufgaben in der Rückrunde auf das Team. Am kommenden Wochenende gibt beim Heimauftakt 2012 gegen Marmagen-Nettersheim die Chance es noch einen Tick besser zu machen und den dritten Heimsieg in Folge zu feiern. Dann wieder mit noch zahlreicherer Unterstützung von der Tribüne und einem noch besser gefüllten Kader! Es spielten: Kimberly Drewniok, Johanna Frikkel, Luba Frikkel, Lisa Hennecke, Franziska Meier, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Katharina Thüsing, Lena Vedder |
Aktuelle Beiträge...
- Schockzustand in der Turnhalle Sundern – RC Sorpesee feiert den zweiten Heimsieg in Folge
- RC Sorpesee – Alemannia Aachen II 3:1 (25:12, 25:17, 23:25, 25:23)
- VC SFG Olpe - RC Sorpesee 3:0 (25:18, 25:17, 25:18)
- Auswärts beim Tabellenzweiten – RC Sorpesee vor dem Match David gegen Goliath
- RCS gewinnt packendes Samstagabendduell gegen FDG Herne



