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Wanderrudern im RCS:

Wanderfahrten, genauer Ruder-Wanderfahrten, sind neben der Teilnahme an Regatten die Höhepunkte im Vereinsleben des Ruderclubs. Im Gegensatz zu den üblichen Trainingsrunden auf dem Sorpesee werden bei Wanderfahrten Flüsse oder große Seen befahren. Normalerweise dauern Wanderfahrten mehrere Tage und es wird in Bootshäusern, Jugendherbergen oder Gasthöfen übernachtet - Wanderfahrten sind Urlaub auf dem Wasser!

Bei Wanderfahrten lernt man sowohl andere Gewässer, als auch Land und Leute kennen.

Wanderfahrten können Jugendliche und Erwachsene unternehmen. Die Tagesetappen bestimmen die Ruderer selbst nach dem Leistungsstand und der Art des Gewässers (Strömung).

Die Wanderfahrten unseres Vereins führten uns z.B. auf Rhein, Donau, Havel, Spree/Dahme, Elbe, Main, Mosel, Lahn, Weser und Ruhr. Aber auch die großen Seen – Bodensee, Edersee, Müritzsee – waren schon Ziel von Wanderfahrten.

In diesem Jahr sind Wanderfahrten auf folgenden Gewässern geplant: Rhein, Mecklenburger Seen, Schwerin, Biggesee.

Weitere Informationen gibt es bei unserem Wanderruderwart.


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Aktuelle Fahrtenberichte:

Zum Abschluss der Wanderfahrtensaison 2011 zog Wanderruderwart Helmut Kürzel eine positive Bilanz. Insgesamt konnten 4400 km, die auf Wanderfahrten zurückgelegt wurden, in die Kilometerliste des Vereins eingetragen werden. Über 50 Mitglieder nahmen an den acht Wanderfahrten im Jahr 2011 teil. Eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Ebenfalls erfreulich ist, dass wieder neue Ruderfreunde zum Wanderrudern gekommen sind. Während der Rudersaison haben von April bis November in jedem Monat Wanderfahrten stattgefunden.

Höhepunkte waren sicherlich die Frauen- und die Männerwanderfahrt, die mit jeweils drei Booten nach Schwerin und zu den Mecklenburger Seen führten. Die Berichte unserer Frauen zum ihrem Fahrtenziel in Schwerin waren so vielversprechend, dass im August eine zweite kleine Gruppe dorthin gefahren ist. Sicherlich auch dank der freundlichen Aufnahme in der Schweriner Rudergesellschaft werden wir dieses Ziel in Zukunft nochmals ansteuern.

Ein besonders Jubiläum war mit der Männerwanderfahrt verbunden: zum 10ten mal waren wir bei unserem Mecklenburger Stammquartier zu Gast. Im Zeitraum von Anfang der 90er-Jahre bis jetzt haben wir die Entwicklung in der Müritzregion allgemein und unserer Gastgeber im Besonderen mitverfolgt. Wir sind froh und dankbar, Freunde gefunden zu haben, die wir in diesen 20 Jahren in der Weiterentwicklung begleiten konnten. Viele Impulse haben wir uns gegenseitig geben können, viele Geschichten und Anekdoten ranken sich mittlerweile um die Männerwanderfahrten nach MecPom, die fest mit der Vereinsgeschichte verbunden sind.

Das Frühjahr und der Beginn des Sommers waren zunächst durch die niedrigen Wasserstände in den Flüssen und Seen, aber auch durch trockene Witterung gekennzeichnet. In Düsseldorf konnten wir mit den dortigen Ruderfreunden an den großen Kiesbänken des Rheins entlang rudern. Im Herbst hatten sich die Wasserstände zum Teil erholt, es stellte sich aber auch wieder trockene Witterung ein. So konnten wir das ungewöhnlich warme Wetter noch Mitte November nutzen, um eine Fahrt auf dem Möhnesee zu unternehmen. Eine Wanderfahrt zu einem so späten Zeitpunkt kann als außergewöhnlich bezeichnet werden.

Im Ausblick auf die kommende Rudersaison kann bereits von einer lebhaften Nachfrage für die schon feststehenden Wanderfahrten berichtet werden. Als Ziele stehen Holland und Berlin bereits fest.

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Nach dem Abrudern, das bereits einige Wochen zurückliegt, ist auch für die Wanderruderer üblicherweise die Saison beendet. Nicht so in diesem Jahr: Drei Ruderer nutzten das milde Novemberwetter und luden unseren Dreier "Dieters alte Liebe" auf den Bootsanhänger. Vom Startpunkt am Südufer wurde  der Möhnese umrundet. Auch am Möhnesee ist bei den Wassersportvereinen die Saison beendet; an vielen Stellen wurden die Steganlagen bereits winterfest gemacht. Gleichwohl konnten noch gute Anlegestellen in Körbecke und an der Staumauer gefunden werden, um kleine Pausen zu machen.  Abgesehen von wenigen Angelkähnen hatten wir die Wasserfläche ganz für uns, bevor demnächst die Winterruhe auf dem Möhnesee beginnt.

Die Teilnehmer stimmten überein, dass die Tagestour sehr lohnend war. Nach der Rückkehr konnten wieder einige Mannschaftskilometer auf das  Wanderfahrtenkonto eingetragen werden.

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Nach Schwerin fuhren noch einmal die Wanderruderer des RC Sorpesee am letzten Augustwochenende. Vom Bootshaus der Schweriner Rudergesellschaft, das genau gegenüber des Schlosses liegt, wurden mehrere Tagesausflüge mit dem Ruderboot gestartet, die auf den Schweriner See und seine Nebengewässer führten. Der auf den großen Wasserflächen ungewohnt kräftige Wind beeinflusste die Auswahl der Tagesziele an Seen und Kanälen. Durch die geschickte Wahl der Pausen konnten wir die Rudertouren stets trocken beenden.

Daneben konnte auch die sehenswerte Stadt besichtigt werden. Bei der abendlichen Rückkehr begegneten die Ruderer vom Sorpesee vor dem Schweriner Schloss auch dem Petermännchen, der bekannten Sagenfigur Schwerins. Als guter Geist wies uns das Petermännchen mit seiner Laterne den Heimweg und wünschte uns einen guten Aufenthalt.

Ganz anders traf es Bundeskanzlerin Angela Merkel an, unserer zweiten prominenten „Begegnung“. Während ihres Wahlkampfauftritts auf dem Schweriner Marktplatz ging einheftiger Platzregen nieder. Ob das Petermännchen seine Finger im Spiel hatte? Wer weiß…

Der Schweriner Rudergesellschaft danken wir für die freundliche Aufnahme und Gastfreundschaft.

Am Mittwoch den 27.7.11 machten sich 16 Frauen aus dem Sauerland auf den Weg nach Norden. Im Schweriner Ruderhaus wurden die Zimmer mit direktem Blick auf das wunderschöne Schweriner Schloss belegt und eine erste Stadterkundung angeschlossen. Die perfekt renovierten alten Häuserzeilen wurden bewundert und die italienische Eisdiele verdiente gut. 

Der Schweriner See mit seinen vielseitigen Möglichkeiten bot ein breites Spektrum für die Streckengestaltung, sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Ruderboot. Am ersten Tag ging es bis nach Bad Kleinen im Norden des Außensees, 40 km kamen ins Fahrtenbuch. Bei Regen wurde der zweite Rudertag mit einer Stadtrundfahrt und einem Museumsbesuch begonnen. Eine 18 km lange Rudertour durch den Stangengraben, Heidensee bis in den Ziegelsee konnte am Nachmittag noch angeschlossen werden. Bei Wind und gutem Wetter begleitete Ina Holtz, die Ruderwanderwartin der Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 e.V. die Gruppe am dritten Tag. Sie ruderte selber viele Jahre für die ehemalige Ruderschmiede Berlin-Grünau im DDR-Kader und demonstrierte eine perfekte Technik.

Die gelungene und abwechslungsreiche Wanderruderfahrt endete mit einer Umrundung des Schweriner Schlosses durch den Burgsee bei herrlichem Sonnenschein.

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Zum zehnten Mal war die Herrenwanderfahrt des RC Sorpesee zu Gast in Canow, das zwischen Neustrelitz und Rheinsberg gelegen ist.

Alles richtig gemacht hatten die 15 Männer, die sich zu Chr. Himmelfahrt zur Wanderfahrt aufgemacht haben. Zwar fanden sowohl das Auf- als auch das Abladen der Boote bei Regenwetter statt, aber bei durchgehendem Sommerwetter wurden vier herrliche Rudertage auf den Mecklenburger Seen verbracht. Mirow, Flecken Zechlin und Wesenberg waren diesmal die Ziele der Tagestouren. Dabei wurde nicht nur über die Seen gerudert, sondern auch kleine, versteckte Kanäle befahren. Gerade dort stellt sich besonders am frühen Abend eine geheimnisvolle Stimmung ein, die von den Wassergeistern, die aus den Baumgesichtern schauen, betont wird. Da die Ruderstrecken in der Nähe des bekannten Biosphärenreservates Müritz liegen, konnten Störche, See- und Fischadler und natürlich die sehenswerten Landschaftsansichten beobachtet werden. Wieder einmal konnte „Neuwasser“ befahren werden, also Gewässerbereiche, auf denen der RC Sorpesee bislang noch nicht unterwegs war.

Für die zehnte Wanderfahrt, die von Canow aus stattgefunden hat, bedankten sich die Ruderer vom Sorpesee bei ihrem Pensionswirt und dem Fischermeister, dessen Hafen wir benutzen dürfen. Wir haben Aufnahme gesucht und Freunde gefunden, die wir immer wieder gerne besuchen. Zur Erinnerung an das Wanderfahrten-Jubiläum überreichten die Wanderruderer besonders geschmückte Ruder. Mannschaften, die um einige Erfahrungen reicher sind („Backbord streichen? Warum? Das Boot ist doch schon lackiert!“) und Boote erreichten alle wohlbehalten wieder das heimische Bootshaus am Sorpesee.

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2011 Ruderwanderfahrt Canow auf einer größeren Karte anzeigen

Aufgrund starker Nachfrage planen wir eine zweite Ruderwanderfahrt in diesem Sommer nach Schwerin:

27. – 30. August 2011  (Samstag – Dienstag), Übernachtung: SRG, Schwerin

Es stehen 9 Betten zur Verfügung (mit Bettwäsche jeweils 20 €/Nacht)
Neue Zimmer mit einfachem Standard (Gemeinschafts-WC + Duschen)
Frühstück beim Wirt im Ruderhaus (ca. 7,50 €)

Weitere LuMa-Übernachtungen sind möglich
Falls wir die Boote leihen:  pro Rollsitz 5 €

Auf den Schweriner Seen und dem Störkanal können wir rudern. Tagsüber planen wir einen Einkehrschwung. Abends wird die Stadt Schwerin erkundet und in verschiedenen Restaurants gegessen. Für Kultur werden wir voraussichtlich nur bei  schlechtem Wetter (starkem Wind) genügend Zeit finden. Anreise mit privaten PKW.

Anmeldungen bis zum 18. Mai: Für die nächsten 14 Tage wurden uns die Betten reserviert! Bei kurzfristiger Absage fallen Stornokosten an!

Ich hoffe auf zahlreiche Mitruderer!!!!
Christel

Rheinrudern - ein Erlebnis der besonderen Art für uns Seeruderer!

Der Wassersportverein Düsseldorf bietet uns die Chance mit erfahrenen Rheinsteuerleuten einen Ruderausflug auf dem Rhein zu unternehmen. Jeder Ruderer der unsere Sorpesee-Trainingsstrecke mit Power absolviert ist eingeladen, egal ob Mann, Frau oder Jugendlicher. Bangemachen gilt also nicht! Wer Lust aber keine Traute hat: Fragt einfach Christel oder Helmut ob das für Euch das Richtige ist.

Wir werden 15 km stromaufwärts rudern - dafür ist die Power nötig, dann geht es mit Hilfe der Fließgeschwindigkeit wieder zurück. Zwischendurch ist ein Einkehrschwung beim Neusser RV geplant.

Weitere Infos unter http://www.wsvd.de/pdf/Wanderfahrt%20Neuss.pptx.pdf

Treffpunkt in Düsseldorf ist am 28. Mai um 10 Uhr. Wir werden Fahrgemeinschaften bilden. Wer Interesse hat meldet sich bei den Organisatoren oder trägt sich in der Liste im Bootshaus ein.


Anmeldeschluss: Bis zum 14. Mai muss der WSVD wissen wie viele Steuerleute wir benötigen.


Alle Jugendlichen müssen diese Elternerlaubnis mitbringen

 

Die Hansestadt Lübeck war jetzt das Ziel von 13 Ruderern vom Sorpesee. Auf der Trave auf- und abwärts wurde vom ländlichen Idyll über die historische Innenstadt bis zum quirligen Hochseehafen die Hansestadt von der Wasserseite aus besichtigt. Bis an das Wahrzeichen der Stadt, das Holstentor, konnte mit den Booten herangefahren werden.

Beeindruckend waren die „großen Pötte“ im Hochseehafen, zu denen im wahrsten Sinne des Wortes heraufgeschaut werden musste.

In Travemünde fuhren die Ruderboote an den Hafenanlagen des Skandinavienkais vorbei und legten unmittelbar neben der berühmten Viermast-Bark „Passat“ an. Weil das Wetter mitspielte, konnte auch ein Abstecher auf die Ostsee gewagt werden.

Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich der Ausflug auf die Wakenitz und den Ratzeburger See. Dieser überwiegende durch ein Naturschutzgebiet verlaufende Fluss trägt wegen der völlig bewaldeten Ufer zu Recht den Beinamen „Amazonas des Nordens“. Der Ratzeburger See – Standort der bekannten Ruderakademie – zeigte sich den Ruderern mit unterschiedlichem Gesicht: Einmal mit nur geringem Wind und einmal mit einer kräftigen Brise, die einige Steuerkünste verlangte, damit das Boot nicht vollschlägt.

Bei einigen kleinen Stadtbummeln in Lübeck wurden die Sehenswürdigkeiten erkundet. Besonders die „Gänge“ - kleine Gassen, die innerhalb der Häuserblocks verlaufen – wollten entdeckt werden. Sicherlich sind auch ein paar Stückchen Marzipan ins Sauerland gelangt.

Ein besonderer Dank geht an die Lübecker Rudergesellschaft von 1885, bei denen wir mit unseren Booten zu Gast sein durften.

Das westfälische Meer war jetzt das Ziel einer Tageswanderfahrt. Der Möhnesee erwartete uns mit spiegelglattem Wasser und prächtigem Sonnenschein. Weil die Talsperre zurzeit nahezu randvoll ist, konnte die gesamte Länge des Sees von der Staumauer bis nach Wamel befahren werden.

Ähnlich wie am Sorpesee gibt es am Möhnesee auch ein Vorbecken, das mit einer eigenen Staumauer vom Hauptbecken abgetrennt ist. Bei hohem Wasserstand, der nur im Frühjahr erreicht wird, kann diese Staumauer überfahren werden. Daher verwunderte es nicht, dass wir von einem Segelkameraden in Wamel als „seltene Gäste“ begrüßt wurden.

Mit einer zweitägigen Fahrt zum Edersee wurde unmittelbar nach Ostern die Wanderfahrtensaison eröffnet. Die nahezu voll aufgestaute Talsperre präsentierte sich bei sonnigem Frühlingswetter von ihrer besten Seite.  Die gesamte Länge des Sees von ca. 30 km konnte bis in den Flusslauf der Eder hinein befahren werden. Ein Besuch des Schlosses in Waldeck rundete die Wanderfahrt ab.

Die Edertalsperre dient vorrangig der Sicherstellung der Schifffahrt auf der Weser. Dadurch ist der See nur im Frühjahr voll aufgestaut, während im Sommer wegen der Wasserabgabe ein niedriger Wasserstand vorliegt und nur ein Teilstück des Sees mit Booten befahren werden kann. Die trocken fallenden Flächen des Seegrundes sind dann ein lohnendes Ziel für Wanderer und Spaziergänger.

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