Deutsche Jugendmeisterschaften – Finaleinzug knapp verpasst

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Rudern auf dem Baldeneysee in Essen haben die beiden Boote des RC Sorpesee die Finalteilnahme verpasst. Alle Sportler hatten besonders am Freitag mit extremen Bedingungen zu kämpfen.
Carla Schmidt startete mit ihrer Partnerin Maren Jäger aus Minden im Leichtgewichts-Juniorinnen-Doppelzweier der Altersklasse B in einem Feld von 16 Booten. Im Vorlauf am Donnerstag hätte man siegen müssen, um sich direkt für das Halbfinale am Samstag zu qualifizieren. Dies gelang den beiden nicht. Trotzdem reichte ein dritter Platz im Hoffnungslauf am Freitag für die Halbfinalqualifikation. Der fünfte Platz am Samstag reichte dort aber nicht aus, um sich für das Finale am Sonntag zu qualifizieren. Dass die Medaillen dann dort auch unter den ersten drei Booten des Halbfinals mit Sorpesee-Beteiligung verteilt wurden, zeigte das schwere Los im Halbfinale. „Vielleicht hätten die Mädels im anderen Halbfinale unter die ersten drei Boote rudern und so die Finalteilnahme sichern können, aber das Losglück war bei dieser Regatta nicht bei uns“ resümierte Trainer Emil Putz. Am Ende steht nun ein respektabler neunter Platz.
Außerdem startete Luca di Lillo vom RC Sorpesee im Leichtgewichts-Junioren-Einer der Altersklasse B. Auch er verpasste den Sieg im Vorlauf und musste über den Hoffnungslauf versuchen, das Halbfinale zu erreichen. Trotz extrem widriger Bedingungen wurde sein Rennen gestartet – und Luca kam wohl 1450 Meter am besten mit dem Wind und den hohen Wellen zurecht, bis ein Raunen über die Tribüne am Zielturm ging: Luca schlug 50 Meter vor dem Ziel in Führung liegend so stark in eine Welle, dass er kenterte und das Rennen nicht beenden konnte. Trotzdem bleibt die Gewissheit, dass man fast unter die ersten 12 von 27 Booten gerudert wäre. Die Regatta wurde nach seinem Start übrigens für eine Stunde pausiert, da die Bedingungen einen ungefährlichen Regattabetrieb nicht mehr zuließen.

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