Der frühe Vogel… fängt die HummelHummel?

 

Frühschicht zum Abschluss. So lässt sich der letzte Saison-Auftritt des RC Sorpesee am kommenden Samstag wohl am besten beschreiben. Bereits um 14.00 Uhr wird zum letzten Mal in der Saison 2020/21 der Anpfiff in der Halle im Schulzentrum Sundern ertönen. Aufgrund der Ausgangssperre in der Freien und Hansestadt Hamburg kam der Club aus dem Sauerland der Bitte aus dem hohen Norden nach, die für abends angesetzte Partie deutlich nach vorne zu verlegen. Da passt die Begrüßung „HummelHummel – Moin Moin“ doch fantastisch.

„Nicht nur wegen der Anfagszeit müssen wir hellwach sein“, mahnt Chef-Trainer Julian Schallow sein Team, das den letzten Auftritt vor „heimischem Publikum“ für ein Erfolgserlebnis nutzen möchte. „Natürlich träumt jedes Team davon, gerade das finale Saisonspiel erfolgreich abzuschließen. Umso mehr müssen wir noch einmal alle Pfeile aus dem Köcher holen, um das starke Team aus Hamburg in Bedrängnis bringen zu können“, weiß auch Co-Trainer Linus Tepe die Erfahrungen und das Ergebnis aus dem Hinspiel richtig zu deuten.

Dass die Chancen, in eigener Halle erfolgreich zu sein, deutlich höher sind als bei einem Auswärtsmatch haben die Sauerländerinnen die gesamte Spielzeit über bewiesen. 5 Heimsiegen steht kein Auswärtspunkt gegenüber. Und auch beim Satzverhältnis schauen die HSK-Mädels lieber schnell wieder auf die Siege im eigenen „Wohnzimmer“. Anders beim ETV: Der Drittligaaufsteiger aus der Hansestadt konnte auf fremden Terrain zwei erspielte Siege einfahren – gegen den VCO Berlin und den SSF Fortuna Bonn.

„Wenn es nach uns geht, kommt kein weiteres dazu“, ist auch für Kapitänin Vanessa Vornweg klar, wohin die Reise am Samstag gehen soll.

Das Spiel kann im Livestream mitverfolgt werden.

Foto: Ralf Litera

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