Unglückliches Ende für die Drittvertretung des RC Sorpesee gegen Brechten.

RCS III- TV Brechten 2:3 (21:25,25:15,25:20,24:26,21:23) 

Konzentriert gingen die Mädels um Kapitänin Franziska Richter gegen die Dortmunderinnen ins Spiel. Obwohl die Mannschaft auf Christina Lösaus (beruflich verhindert) und Vivian Hessenkemper (Verletzung beim Abschlusstraining) verzichten musste, war man bei den Sauerländerinnen erwartungsvoll, hatte sich die Mannschaft doch Wiedergutmachung für die katastrophale Leistung gegen den Kirchhörder SC auf die Fahne geschrieben.

Es sollte sich ein Schlagabtausch intensiver Güte abzeichnen. Lief man im ersten Satz  den Brechtenerinnen, die v.a. im Aufschlagbereich sehr aggressiv spielten, noch ins offene Messer, konnten die Angreiferinnen um das Zuspielduo Lara und Michelle in den Sätzen 2 und 3 zurückschlagen. So lief auch im vierten Satz alles noch Plan. Ohne zu brillieren, konnte man sich durch gute Angriffe immer wieder in Front setzen.

Als nur noch der „Sack zugemacht“ werden musste, schlichen sich aber plötzlich wieder die aus dem Kirchhörder Spiel bekannten Unsicherheiten ein. Knapp musste man den Satz abgeben und das tat richtig weh. Im fünften Satz bekamen wir lange Zeit überhaupt kein Bein an die Erde, mussten sogar die 14:9 Führung hinnehmen, die das Spiel schon beinahe entschied.

Plötzlich aber wieder ging ein Ruck durch die Mannschaft nach dem Motto „Jetzt ist es auch egal!“ und man zwang die Brechtenerinnen in die Verlängerung.

Lange ging es hin und her, zahlreiche einfache Punktchancen ließen die Sorpegirls aus Anspannung ungenutzt, so dass Brechten am Ende – etwas glücklich, aber ob der kämpferischen Einstellung nicht unverdient – den Sieg davontrug.

Am Dienstag wird deine intensive und Konflikt provozierende Mannschaftsaussprache folgen, um Möglichkeiten der Spielsteuerung zu initiieren.

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